Vegan ist das neue Schwarz.

Vegan ist zurzeit in aller Munde. Längst ist die auf tierische Produkte verzichtende Kost kein kurzweiliger Hype mehr, sondern eine anerkannte Ernährungs- und Lebensweise.

Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für einen veganen Lebensstil. Nachdem die Lebensmittelindustrie auf die Forderungen reagiert hat, nehmen zunehmend auch Modelabels Rücksicht auf die Grundsätze des vegan lebenden Teils unserer Gesellschaft. Das Angebot an veganer Mode wächst von Tag zu Tag. Doch was bedeutet das überhaupt: vegane Kleidung?
Anhand eines Beispiels einer veganen Jeans werde ich den Grundsätzen des neuen Lifestyles auf den Grund gehen.

Fangen wir beim Material an: der Baumwolle. Baumwolle ist eine alte Kulturpflanze, deren Hauptanbaugebiete heute in China, Indien und den Vereinigten Staaten liegen. Sie ist und bleibt in ihrer Verarbeitung frei von tierischen Produkten. Da ihr Anbau sehr pestizid- und wasserintensiv ist produzieren nachhaltige Labels ihre Kleidung mit kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle, da diese nicht nur die genannten Ressourcen einspart sondern überhaupt weit umweltfreundlicher ist als ihre konventionelle Verwandte.
Neben diesem großen Bestandteil wird eine Jeans durch zahlreiche kleine Details zur Hose. Dazu gehören die Knöpfe, die meist aus Perlmutt aus den Schalen von Muscheln oder Horn, wie etwa Hörnern von Büffeln, gefertigt sind. Zu oft werden diese nicht aus Abfallmaterial hergestellt, sondern direkt von lebenden Tieren geholt. Vegane Jeans besitzen dagegen Knöpfe und Nieten aus nicht organischem Material, wie z.B. aus Metall oder Kunststoff.
Ein weitere wichtige Komponente ist das Backpatch einer Jeans. Der Aufnäher, der meistens mit dem Namen oder Logo des Brands versehen ist, wird bei den meisten Jeanslabels aus Leder gefertigt. Leider herrschen bei der Produktion von Leder nach wie vor katastrophale Bedingungen für Tiere und Menschen. Besonders in Entwicklungsländern werden die Tiere teils ohne Betäubung getötet und die Gerber sind jeden Tag ungeschützt giftigen Chemikalien und Dämpfen ausgesetzt. Eine Alternative für Veganer sind Backpatches aus Kunstleder oder Pappe.
Vergessen werden häufig Mittel und Chemikalien, mit denen die Jeans während ihrer Veredelung behandelt werden. Noch immer ist es weit verbreiteter Standard diese vor ihrer Zulassung an hunderten Kleintieren zu testen. Da Informationen über die verwendeten Stoffe oft schwer zugänglich sind, hilft es hier sich auf anerkannte Siegel zu achten, wie z.B. das peta approved Siegel, das bestätigt, dass das Produkt ohne tierische Erzeugnisse auskommt.


Auch goodsociety ist Träger des peta approved logos. Bei uns hört Nachhaltigkeit eben nicht bei biologisch auf sondern zieht sich konsequent durch alle Details unserer Produkte. So war es nicht der einfachste und kürzeste Weg unsere Jeans vegan zu produzieren und diese Form von peta überprüfen zu lassen. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass sich der Aufwand, Alternativen zu suchen gelohnt hat. Durch unsere recycelten Metallknöpfe und unserem Backpatch aus hochwertigem Alcantaraleder können wir unsere tierischen Erdbewohner schützen und gleichzeitig das “denimfeeling” einer richtigen Jeans bewahren.



Kathrin Fehre
Kathrin Fehre

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1 Antwort

Céline
Céline

May 24, 2016

Ich liebe meine goodsociety Jeans. Danke, dass ihr so tolle Jeans produziert. Eine Frage: Woraus besteht das Alcantaraleder?

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