Goodsociety Blog

Die SA-Foundation – ihr Einsatz in Deutschland 

Dieser Artikel ist der 2te einer Serie. Hier geht es zum ersten Teil
 

Heute hat die SA Foundation 15 Partner in Nordamerika, Europa und Asien. Auch in Deutschland gibt es bereits Partnerorganisationen, wie der Verein Kainos in Stuttgart und die Organisation The Pink Door in Berlin. Möchte man gerne annehmen, im sicheren Deutschland wäre Zwangsprostitution kein großes Thema, liegt man nämlich leider falsch. Allein in Berlin wird die Anzahl an Bordells auf 500 geschätzt. Reiseagenturen organisieren spezielle, bis zu acht Tage dauernde Reisen dorthin, werben mit Begriffen wie „total legal“ und „sicher“ und versprechen „100 ganz nackte Frauen, die lediglich High-Heels tragen“. Sogar ein Abholservice vom Flughafen ist verfügbar!


Hilfsorganisationen schätzen, dass bis zu 200.000 Frauen in Deutschland als Prostituierte arbeiten, wobei 65 bis 80 % ausländischer Herkunft sind, die meisten aus Rumänien und Bulgarien. Eine betroffene rumänische Frau, erzählte, dass sie wöchentlich 800 Euro an ihren Zuhälter zahlen musste. Das Bordell durfte sie kaum verlassen, von der Stadt kannte sie nur die nahe gelegene Esso-Tankstelle, wo sie sich ab und zu Zigaretten und Snacks kaufen durfte – aber auch dies nur in Begleitung eines Wächters. „Sie sagten, sie kennen genug Leute in Rumänien und wüssten, wo meine Familie wohnte...das war genug“. Hatte sie ab und zu die Gelegenheit mir ihrer Mutter zu telefonieren, lügte sie und erzählte von einem tollen Leben in Deutschland. Ebenso verhielt es sich mit der Polizei: ihr wurde genau gesagt, was sie der Polizei bei gelegentlichen Razzien zu sagen hatte: dass sie freiwillig hier sei und ihren Job gerne mache.


Um diesen Mädchen einen Ausweg aus der Erpressung und eine Perspektive zu bieten, fand im März 2015 ein erstes Treffen zwischen der SA-Foundation und lokalen Akteuren aus Berlin statt. Im Herbst wurden die betreffenden Personen von der SA Foundation geschult und ausgebildet. Heute hat Berlin nun eine erste Unterkunft für die Mädchen und das Wiedereingliederungsprogramm ist angelaufen.


Das Programm der SA-Foundation – darum ist es besonders


Das SA Programm Modell hat 5 besondere Merkmale, die es von anderen Modellen und Organisationen abheben:


  1. Das Programm Modell ist entwickelt worden, um den speziellen Bedürfnissen sexuell missbrauchter oder Frauen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind zu entsprechen und bietet darum nicht nur Unterkunft, sondern auch ein umfangreiches Wiedereingliederungsprogramm.
  2. Das Programm Modell der SA Foundation bietet langfristige Begleitung und Unterstützung an (bis zu 7 Jahre).
  3. Das Programm bietet nicht nur den Frauen und Mädchen selbst Hilfe und Begleitung, sondern auch ihren Kindern.
  4. Da eine ganz bestimmte Zielgruppe im Fokus steht, haben hier die jungen Frauen und Mädchen die Möglichkeit, Gleichaltrige kennenzulernen und in den Austausch zu kommen mit Menschen, die ein ähnliches Schicksal zu erleiden hatten.
  5. Das Programm Modell strebt eine familiäre Atmosphäre in den Unterkünften an, in der die Programmteilnehmer gemeinsam und Seite an Seite mit freiwilligen Helfern leben.

Wie Mode die Welt ein wenig besser macht

Wir alle ziehen uns an – jeden Tag. Wir alle ziehen uns gerne schön an und sind bereit dafür einen Preis zu bezahlen. Stellen Sie sich vor, wie viel Geld gesammelt werden könnte, wenn diese Idee, einen Teil des Unternehmensgewinns zu spenden, gang und gäbe werden würde. Stellen Sie sich vor, was für enorme Summen zusammenkommen würden und um wieviel besser man unsere Welt damit machen könnte. Denn: nicht nur schicke Kleidung ist in – auch fair sein und soziales Engagement sind in. Und das kann man verbinden – goodsociety zeigt wie.  

Ein Video über die wichtigsten Produkteigenschaften von goodsociety: zertifizierte Biobaumwolle, nachhaltig in Italien produziert

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Um seinen eigenen kleinen Beitrag dazu zu leisten spendet goodsociety ein Viertel seines Unternehmensgewinns an die SA Foundation. Dabei handelt es sich um eine Organisation, die sich für junge Mädchen, die zur Prostitution gezwungen wurden oder Opfer von Menschenhandel geworden sind, einsetzt

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Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für einen veganen Lebensstil. Nachdem die Lebensmittelindustrie auf die Forderungen reagiert hat, nehmen zunehmend auch Modelabels Rücksicht auf die Grundsätze des vegan lebenden Teils unserer Gesellschaft. Das Angebot an veganer Mode wächst von Tag zu Tag. Doch was bedeutet das überhaupt: vegane Kleidung?

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We all know it – the tiresome search for the perfect jeans. They should fit comfortably without tweaking, be flattering and in our case be sustainable as well. Every time we discover a new pair of hopefuls, we end up being disappointed in the changing room: too tight, poor fit, too long…….

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Seit 2013 unterstützt goodsociety Treedoms Engagement, die Waldbestände der Region des Gran Chaco in Argentinien wieder aufzubauen und damit einen vielfältigen Nutzen für Mensch und Umwelt zu schaffen. Es werden nur solche Bäume gepflanzt, die ursprünglich in den Pflanzungsgebieten vorkommen. Jede Pflanzung berücksichtig dabei die besonderen Bedingungen und Notwendigkeiten der Region und sichert das Gleichgewicht des Ökosystems. Das Programm “El futuro està en el monte” wird in Zusammenarbeit mehrerer Organisationen, öffentlichen Instituten und Unternehmen realisiert und verfolgt das Anliegen, die Gemeinschaften der Creole und Aborigine in ihrer Entwicklung zu stärken. Dafür werden regionale wirtschaftliche und kulturelle Initiativen unterstützt, die den Erhalt der Urwälder gewährleisten und damit verbunden die Lebensbedingungen verbessern.

Die Wiederbelebung der regionalen Biodiversität bringt dabei auch konkreten Nutzen für die Bevölkerung. Lokale Farmer, Organisationen und Privatpersonen werden direkt in die Realisierung mit einbezogen. Jede Person erhält ein faires Einkommen und profitiert von den Erträgen der kultivierten Produkte. Gemeinsames Ziel ist es, 100.000 Bäume zu pflanzen und schon jetzt helfen wir 500 Menschen vor Ort, bessere Lebens- und Umweltbedingungen zu schaffen.

An dieser Stelle finden Sie bald nähere Informationen über unsere CO2-Bilanz sowie über die Entwicklung des Projektes vor Ort. Ausführliche Informationen über das Engagement unserer Partner finden Sie auf den Internetseiten von Treedom oder der Stiftung Gran Chaco.

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